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De invloed van licht op wijn

Der Einfluss von Licht auf Wein

Wein ist ein lebendiges Produkt. Er atmet, entwickelt sich und kann sich – bei richtiger Lagerung – über Jahre in Geschmack und Aroma verbessern. Doch so wie Sauerstoff und Wärme eine Bedrohung für Ihren Wein darstellen, gilt das auch für Licht. Sowohl Sonnenlicht als auch Kunstlicht können Ihren Flaschen schaden und zu einem dauerhaften Qualitätsverlust führen.

In diesem Blog erklären wir, wie Licht Wein schädigt, welche Rolle Flasche, Korken und Etikett spielen und was Sie tun können, um Ihre Sammlung zu schützen.

Wie wirkt Licht und warum schadet es dem Wein?

Licht besteht aus elektromagnetischer Strahlung mit unterschiedlichen Wellenlängen. Die Gefahr für Wein liegt vor allem im ultravioletten (UV) Spektrum (200–400 nm) und in bestimmten sichtbaren Wellenlängen um 440 nm (blaues Licht). Diese Strahlung kann nämlich chemische Reaktionen im Wein in Gang setzen.

Einer der größten Übeltäter ist Riboflavin (Vitamin B2), das unter Lichteinfluss mit Aminosäuren reagiert. Dieser Prozess verursacht den sogenannten Lichtgeschmack (light strike): einen unangenehmen Geruch und Geschmack, der oft als nasse Wolle, gekochter Kohl oder Zwiebel beschrieben wird.

Die ultravioletten (UV) und sichtbaren Bänder sind unten nach Wellenlänge dargestellt („nm“ steht für Nanometer). UV wird in die Teilbänder UV-C, UV-B und UV-A unterteilt:

  • UV-C: 200–260 nm
  • UV-B: 260–320 nm
  • UV-A: 320–400 nm
  • Sichtbares Licht: 400–700 nm

Weiß- und Roséweine sind am empfindlichsten, weil sie weniger Tannine enthalten, die von Natur aus Schutz bieten. Rotwein ist dank dieser Tannine etwas widerstandsfähiger, aber keineswegs immun.

Die folgende Grafik zeigt, wie viel Strahlung je Wellenlänge von Weiß-, Rosé- und Rotweinen absorbiert wird. Wo Strahlung nicht durchgelassen wird, wird sie entweder reflektiert oder absorbiert.

Weißweine absorbieren Strahlung bis 380 nm (im UV-A-Bereich). Roséweine absorbieren UV in ähnlicher Weise bis 390 nm. Diese Absorption schädigt den Wein, weil bei bestimmten kritischen Wellenlängen interne chemische Reaktionen ausgelöst werden. Mehr dazu weiter unten.

Rotweine absorbieren Strahlung bis in den Bereich von 650 nm (im sichtbaren Spektrum), wobei dies durch die Tannine aus den Traubenschalen etwas abgeschwächt wird. Die absorbierte Strahlung verursacht ein Phänomen, das als Lichtgeschmack (light strike) bekannt ist.

Lichtgeschmack in der Praxis

Untersuchungen zeigen, dass Weißwein schon bei kurzer Einwirkung schädlicher Wellenlängen (375–440 nm) irreparabel beeinträchtigt werden kann. Das erklärt, warum eine schöne Flasche Sauvignon Blanc oder Champagner, die in einem Schaufenster in der Sonne steht, innerhalb weniger Wochen ihre frischen Aromen verlieren kann.

Der Geschmack eines „lichtgeschädigten“ Weins wird oft als muffig, gemüseartig oder flach beschrieben – eine Enttäuschung, die sich leicht hätte vermeiden lassen.

Die Rolle der Flasche

Die meisten Weine werden in farbige Glasflaschen abgefüllt. Das ist kein Zufall: Farbiges Glas filtert schädliche Strahlung.

  • Klare Flaschen lassen fast die gesamte UV-Strahlung durch und bieten kaum Schutz. 
  • Grüne Flaschen blockieren bis etwa 320 nm, lassen aber einen Teil des sichtbaren schädlichen Lichts durch.
  • Braune Flaschen bieten den besten Schutz, bis zu 500 nm, werden aber seltener verwendet, weil Verbraucher dunkles Glas weniger attraktiv finden.

Kurz gesagt: Die Flasche hilft, reicht als Schutz aber nicht aus.

Korken und Etiketten

Nicht nur der Wein selbst, auch Korken und Etikett sind licht- und wärmeempfindlich.

  • Ein Korken trocknet aus, wenn er Wärme und Sonnenlicht ausgesetzt ist, wodurch Sauerstoff eindringen kann und der Wein oxidiert.
  • Papieretiketten verfärben sich bei Lichteinwirkung schnell und werden brüchig. Bei Beleuchtungsstärken, wie sie in Büros oder Geschäften üblich sind (500 Lux), können schon nach einigen Monaten deutliche Schäden entstehen. Bei Tageslicht (30.000 Lux) sogar innerhalb von Tagen.

Für Sammler, denen Optik und Marktwert ihrer Flaschen wichtig sind, ist das ein großes Risiko.

Wie schützen Sie Ihren Wein?

Die Lösung ist einfach: Vermeiden Sie Lichteinwirkung. Je nach Ihrer Situation und der Größe Ihrer Sammlung gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  1. Lagern Sie Wein nie in direktem Sonnenlicht - Fenster und Tageslicht sind für Wein verhängnisvoll.
  2. Vermeiden Sie grelles Kunstlicht - Leuchtstoff- und Halogenlampen geben oft UV-Strahlung ab.
  3. Nutzen Sie einen Weinkühlschrank oder Weinlagerschrank - diese sind speziell dafür konstruiert, Wein vor Licht, Vibrationen, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeitsverlust zu schützen.

Viele moderne Weinkühlschränke sind mit UV-Schutzglas und LED-Beleuchtung ausgestattet. LED-Lampen geben kaum Wärme und UV-Strahlung ab und eignen sich daher ideal, um Ihre Sammlung sicher zu beleuchten, wenn Sie eine Flasche auswählen möchten.

Bei Mein-Weinschrank finden Sie Modelle mit UV-Schutzglas, vibrationsarmer Kühlung und energiesparender LED-Beleuchtung – alles, um Ihre Sammlung vor Lichtgeschmack und anderen Gefahren zu schützen.

Licht ist der größte Feind Ihres Weins

Licht ist einer der größten Feinde des Weins. UV-Strahlung und bestimmte sichtbare Wellenlängen verursachen irreversible Geschmacksfehler, die Ihre Flasche wertlos machen können. Wenn Sie Wein stets dunkel und kühl lagern und sich für einen zuverlässigen Weinkühlschrank entscheiden, vermeiden Sie Enttäuschungen und erhalten den Wert Ihrer Sammlung.

Möchten Sie wissen, welcher Weinkühlschrank am besten zu Ihrer Sammlung passt? Dann sehen Sie sich unser Sortiment an und erfahren Sie, wie Sie Ihren Flaschen die Pflege geben, die sie verdienen.

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