Die globale Erwärmung verändert die Landschaft, in der Wein angebaut wird. In Europa wird sich das ideale Weinbauklima in den nächsten 50 Jahren zunehmend vom Süden in den Norden Europas verlagern. In Südafrika und Australien zwingen Dürren Winzer zunehmend dazu, innovativ mit ihren Reben umzugehen und sie in kühlere Gebiete zu verlegen. Höhere Temperaturen und trockenere Sommer aufgrund des Klimawandels führen zu höheren pH-Werten, mehr Stickstoff und höheren Alkoholanteilen in den Weinen. Auch die Gesamtqualität der Weine leidet unter steigenden Temperaturen. Ein Vorteil besteht darin, dass die Frostgefahr geringer ist, die negativen Auswirkungen des Klimawandels für die Weinindustrie sind dadurch jedoch nicht beseitigt.